Glossar


Forest Stewardship Council®

FSC® ist eine gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für eine ökologische und sozialverträgliche Waldbewirtschaftung und damit gegen den Raubbau unserer Wälder einsetzt. Nur solche Produkte erhalten das Siegel, die die strengen Kriterien des FSC® erfüllen.

Ausschließlich FSC®-zertifizierten Unternehmen ist es gestattet, das FSC®-Label direkt auf Produkten anzubringen. Alle in diesem Katalog mit FSC®-Kennzeichen versehenen Produkte kommen von einem Lieferanten mit FSC®-Zertifikat. Identifikationsnummer des Zertifikats: GFA-COC-001798.

Alle mit FSC®-Kennzeichen ausgewiesenen Produkte sind nach den FSC®-Standards zertifiziert. Auf den Produkten darf das FSC®-Label nur in Verbindung mit der COC-Nummer (“Chain of Custody” – zertifizierte Produktionskette) des Lieferanten erscheinen.


Der Blaue Engel

Die 1978 ins Leben gerufene Auszeichnung “Blaue Engel” ist die älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen. Die Kriterien für den “Blauen Engel” werden von einer unabhängigen Jury festgelegt.

Der Nachweis der Einhaltung erfolgt über unabhängige Prüfinstitute. Mit dem "Blauen Engel" werden Produkte ausgezeichnet, die sich im Vergleich zu anderen, dem gleichen Gebrauchszweck dienenden Produkten durch ihre besondere Umweltfreundlichkeit auszeichnen. So spart ein Papierprodukt aus 100 % Altpapier den gesamten Rohstoff für die Neupapierproduktion ein. Wie hoch der Beitrag ist, hängt immer vom Vergleichsprodukt und der Nutzung des Produktes ab.


Fairtrade-Baumwollprodukte

Seit 2007 vergibt TransFair das “Fairtrade Certified Cotton”-Siegel für Textilien, die unter fairen und sozialen Handels- und Arbeitsbedingungen produziert werden.Durch die Zahlung zusätzlicher Aufschläge auf den Marktpreis wird Herstellern in den Entwicklungsländern ermöglicht, aus eigener Kraft eine menschenwürdige Existenz aufzubauen. Die Lebensqualität der Menschen in südlichen Ländern wird verbessert.

Der gemeinnützige Verein TransFair ist eine unabhängige Siegelinitiative, die nicht selbst mit Waren handelt, sondern das “Fairtrade”-Siegel für fair gehandelte Produkte auf der Grundlage von Lizenzverträgen vergibt. So lautet die Fairtrade-Registriernummer für den Lieferanten der Baumwolltaschen in diesem Katalog FFLE0585.


Bio-Baumwollprodukte

Der “Global Organic Textile Standard” (kurz GOTS) - von anerkannten Verbänden aus Deutschland, Großbritannien, USA und Japan festgelegt - erfasst die gesamte Wertschöpfungskette: vom kontrolliert biologischen Anbau der Rohstoffe über Sozialstandards bis hin zur Textilausrüstung.

Akkreditierte Zertifizierer, wie die unabhängige Kontrollorganisation “Institut für Marktökologie” (IMO) mit Sitz in der Schweiz, überwachen die Einhaltung der strengen Kriterien. Textilien, die von IMO nach GOTS zertifiziert worden sind, erhalten das Gütezeichen “Global Organic Textile Standard”.


Bio-Siegel

“Bio nach EG-Öko-Verordnung”: Eine Vielzahl unterschiedlicher Öko-Kennzeichen machte es noch vor wenigen Jahren den umwelt- und gesundheitsorientierten Verbrauchern schwer, beim Einkauf von Lebensmitteln den Überblick zu behalten. Darum wurde 2001 das staatliche Bio-Siegel ins Leben gerufen: Dank der Auszeichnung mit diesem bekannten sechseckigen, grün-schwarz-weißen Symbol wird auf den ersten Blick gezeigt, welche Produkte ökologisch erzeugt und verarbeitet sind. Unter anderem dürfen die Lebensmittel nicht mit gentechnisch veränderten Organismen oder dem Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel erzeugt werden.


EU-Bio-Siegel

Ab Juli 2010 wurde EU-weit ein verbindliches neues Bio-Siegel eingeführt. Das Logo darf nur für ökologische Lebensmittel verwendet werden, die den Hinweis auf die ökologische Erzeugung und Verarbeitung in der Verkehrsbezeichnung tragen dürfen (mindestens 95 Gewichtsprozent der Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs müssen ökologisch sein).

Die Codenummer der Kontrollstelle, die für die Kontrolle des letzten Erzeugers oder Aufbereiters zuständig ist, muss im selben Sichtfeld wie das Logo stehen. Das deutsche Biosiegel und private Logos dürfen weiterhin zusätzlich verwendet werden.


Plastik-Recycling-Code

1988 wurde eine Kennzeichnung definiert, mit der man viele Kunststoffe leicht erkennen und sie sortenrein wiederverwerten kann. Sie besteht aus einem Dreieck aus Pfeilen, einer Nummer und 1 bis 4 Buchstaben. Die 01 steht für PET – Polyethylenterephthalat.

Der vielfältig einsetzbare, leichte und bruchfeste thermoplastische Kunststoff dient u.a. zur Herstellung von Getränkeflaschen, Schläuchen und Folien. Auch als Textilfaser (Polyester) wird das knitterfreie und witterungsbeständige PET häufig verwendet. PET kann recycelt werden: In Aufbereitungsanlagen werden PET-Flaschen in kleine “Flakes” zerhackt, von Fremdstoffen gereinigt und zu Granulat aufbereitet.


Umweltverträglicher Rohstoff Jute

Jute ist eine Bastfaser, die ein immerfeuchtes Klima zum Wachsen benötigt und dabei weitgehend ohne Schädlingsbekämpfungsmittel und Dünger auskommt. Jute ist eine nachhaltige, erneuerbare und biologisch abbaubare Rohstoffquelle, die im viermonatigen Zyklus geerntet werden kann. Die zunächst langen und glänzenden Pflanzenfasern werden in groben und starken Fäden versponnen.

Jute ist die nach Baumwolle am zweithäufigsten angebaute natürliche Faser. 85 % der gesamten Weltproduktion konzentrieren sich auf Bangladesch und Indien, vor allem Bengalen.


Biologisch abbaubare Kunststoffe

Unsere Bio-Kunststoffe werden aus jährlich nachwachsenden,pflanzlichen Rohstoffen hergestellt. Die Produkte auf Maisstärke oder Zellulose-Basis sind rückstandsfrei verbrennbar und bei sortenreiner Trennung mehrfach recyclingfähig.

Dass hier nachwachsene Rohsto!e zum Einsatz kommen, ist nur am Aufdruck erkennbar. Bio-Kunststoff steht herkömmlichen Kunststoffen auf Basis fossiler Rohstoffe in der Qualität nicht nach und schont unsere wertvollen Öl-Ressourcen.